Die Tage nach einem Embryonentransfer - wir sagen Ihnen das, weil wir es in vielen Jahren mit unseren Kinderwunschpaaren erlebt haben - werden für Sie eine schwierige Zeit. Sie hoffen und Sie bangen. So schwer es Ihnen auch fallen mag - versuchen Sie jetzt, ruhig zu sein, sich zu entspannen und abzulenken. Etwas Besseres können Sie jetzt nicht tun.
Noch eins, auch wenn es Ihnen vielleicht manchmal schwerfällt: Behalten Sie sich während der Behandlung Ihre Spontanität. Verlernen Sie nicht das Lachen. Lieben Sie sich nicht nur nach Plan, sondern auch dann, wenn Sie Lust darauf haben.
Ganz wichtig dafür sind die bewußt eingelegten Behandlungspausen, in aller Regel zwei bis drei Monate, manchmal auch länger. Behandlungszyklus an Behandlungszyklus ist nicht sinnvoll. Ihr betreuender Arzt wird Ihnen erklären, warum. Immer wieder beobachten wir, dass auch in schwierigen Fällen eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege nicht unmöglich ist und insbesondere in den Behandlungspausen eine spontane Schwangerschaft eingetreten ist. Achten Sie jetzt darauf, daß Sie gesund leben. Oder anders gesagt - tun Sie sich während der Behandlung besonders viel Gutes:
Ein frischer Obstsalat, ein saftiges Steak, ein frischer Salat - bewahren Sie sich Ihren guten Appetit!
Gönnen Sie sich den Schlaf, den Sie brauchen.
Treiben Sie den Sport, den Sie lieben. Mäßig, aber regelmäßig.
Legen Sie immer wieder mal, auch im Tagesverlauf, eine Entspannungspause ein.
Rauchen beeinflußt die Behandlung negativ; das ist erwiesen. Reduzieren Sie spätestens jetzt Ihren Zigarettenkonsum, oder hören Sie am besten ganz auf.