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Der Begriff TESE steht für die Gewinnung von Spermien aus einer Hodengewebsprobe. Die Gewebsprobe wird durch einen operativen Eingriff, die sog. Hodenbiopsie, ambulant entnommen und für die weitere Verwendung tiefgefroren. In vielen Fällen ermöglicht die testikuläre Spermienextraktion die Durchführung der intrazytoplasmatischen Spermiuminjektion (ICSI), auch wenn im Ejakulat keine Samenzellen nachweisbar sind. Voraussetzung ist jedoch eine noch bestehende Spermienbildung im Keimzellgewebe des Hodes. Dies wird vor Therapiebeginn überprüft. Die Hodenbiopsie erfolgt in der Regel einige Tage bis Wochen vor der eigentlichen Hormontherapie im Rahmen der Kinderwunsch -Behandlung. |