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Die Ultraschalldiagnostik der Brustdrüsen fand - vor allem durch die zuverlässige Differenzierung von cystischen und soliden Tumoren - in den letzten Jahren eine weitere Verbreitung. Dies war früher durch die Mammographie allein nicht möglich und erforderte häufig diagnostische Operationen. Mit zunehmender Erfahrung wurden auch für die soliden Tumoren neue Bearbeitungskriterien erarbeitet und die Ultraschalldiagnostik hat mittlerweile die Diagnostik von unklaren Herdbefunden der Brustdrüse wesentlich verbessert. Durch den Einsatz einer neuartigen Ultraschallsonde mit einer hoch auflösenden Technik im Frequenzbereich 5-7MHz, werden dreidimensionale Bilder aufgenommen. Mit dem 4D Ultraschall kommt die Dimension Zeit hinzu, wodurch am Ultraschallmonitor ein sich ständig aktualisierendes, dreidimensionales Bild entsteht. Dadurch wird die Darstellung größerer anatomischer Regionen sowie auch kleinster Details erkennbar. Der Ultraschall ergänzt heute immer mehr die Mammographie, besonders in der Erkennung von Tumoren bei jüngeren Frauen mit dichten, Strahlen absorbierendem Drüsengewebe. |