LASERASSISTIERTE SCHLÜPFHILFE

Die Laserassistierte Schlüpfhilfe (Laser Assisted Hatching, LAH) ist eine ergänzende Behandlung im Rahmen der künstlichen Befruchtung, mit der die Kinderwunsch Praxisklinik Fleetinsel Hamburg Ihre Chance, schwanger zu werden, erhöhen kann.

Bevor es nach einer künstlichen Befruchtung zum Eintritt einer Schwangerschaft kommt, muss der Embryo zunächst seine schützende Hülle – die Zona pellucida – verlassen und sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten. Doch gerade künstlich befruchtete oder vormals tiefgefrorene Eizellen können an dieser Stelle scheitern. Der Grund: Ihre Hülle ist oft verdickt, schwammig oder verhärtet, was dem Embryo das Schlüpfen deutlich erschwert. Da die Gebärmutterschleimhaut nur für einen bestimmten Zeitraum optimale Einnistungsbedingungen bietet, kann der Embryo dadurch das sogenannte Implantationsfenster verpassen: Die Einnistung findet nicht statt.

Um dem Embryo das Verlassen der Hülle zu erleichtern, verdünnen wir eine Stelle der Eizellhülle vor dem Embryotransfer mit einem speziellen Laser, ohne die Zellen des Embryos dabei zu berühren oder zu verletzen. Durch die produzierte Sollbruchstelle kann der Embryo in der weiteren Entwicklung problemlos schlüpfen und sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten. Die Schwangerschaft kann beginnen.